Die weitaus erfolgreichste Säugetierordnung unserer Zeit - gemessen an der Artenvielfalt ebenso wie an der Individuenzahl - sind die Nagetiere (Rodentia). Mehr als vierzig Prozent aller heutigen Säugetierarten, nämlich rund 2000 von 4600, gehören zu dieser Sippe, deren früheste Vorfahren sich vor gut fünfzig Millionen Jahren auf dem nordamerikanischen Halbkontinent herausgebildet hatten.  

Hinweis:

Die Zuordnung div. Arten unterliegen hin und wieder je nach Meinung div. Wissenschaftler und Universitäten kleinen Änderungen. Da ich kein Biologe, Professor oder Forscher bin kann es vorkommen das die eine oder andere Zuordnung nicht mehr auf den neusten Stand sind. Für Hinweise diesbezüglich bin ich dankbar und werde die Seite dann Aktualisieren

 

 

Im Allgemeinen wird die Nagetierordnung aufgrund körperbaulicher Merkmale in drei Hauptgruppen gegliedert:

Die größte Gruppe sind mit weit über 1000 Mitgliedern die Mäuseverwandten (Unterordnung Myomorpha). 

Eine weit kleinere Gruppe bilden mit ungefähr 180 Arten die Stachelschweinverwandten (Unterordnung Hystricomorpha). 
Die dritte Gruppe schließlich stellen die Hörnchenverwandten (Unterordnung Sciuromorpha) mit etwa 380 Arten dar.

 

Die umfangreichste Familie innerhalb der Unterordnung der Hörnchenverwandten ist mit ungefähr 270 Arten die der «eigentlichen» Hörnchen (Sciuridae). Wie die meisten Säugetierfamilien weist sie ihre größte Artenvielfalt in den tropischen Regionen der Erde auf. Auch Nordamerika, das «Stammland» aller Nagetiere, beherbergt eine beachtliche Zahl von Hörnchenarten. 

Hingegen finden sich in den gemäßigten Zonen der Alten Welt recht wenige Arten. In ganz Eurasien sind es lediglich drei «Baumhörnchen», vier «Gleithörnchen» und fünfzehn «Erdhörnchen».

Körperliche Besonderheiten

Die physiologische Ausstattung der Hörnchen ermöglicht den sehr agilen Tieren die lebensnotwendigen Bewegungen. Eichhörnchen haben eine Atemfrequenz von 70 pro Minute; das Herzgewicht macht 0,6% vom Gesamtgewicht aus. Je nach Höhenlage ist das durchschnittliche Herzgewicht bei der gleichen Hörnchenart verschieden. Auch ist das Gewicht der Nieren mit 0,61 bis 1,10 % im Verhältnis zum Körpergewicht beim Eichhörnchen relativ hoch, was die rasche Abfuhr der Harnstoffe begünstigt. Bei den Gleithörnchen sind Vorder- und Hinterläufe mit einer Flughaut verbunden. Die Daumen sind meist verkümmert oder, wie beim Präriehund, mit einer starken Grabkralle versehen. Bei den Baumbewohnern sind der vierte Finger und die vierte Zehe verlängert. An den Händen sitzen Tasthaare. Alle Hörnchen sind zudem Sohlengänger. Einige Gattungen weisen Backentaschen auf, in denen sie Nahrung transportieren. Manche Arten verfügen über eine kräftige Stimme und geben laute Pfiffe von sich. Hörnchen sind Nesthocker und werden von ihren Eltern mit Nahrung versorgt

Als „prominentes“ Auge  

wird die starke Vorwölbung von Linse und Hornhaut beim Eichhörnchen bezeichnet (Krummbiegel. In der Fachliteratur wird auch von „Schuhknopfaugen“ Gesprochen. Es handelt sich um eine Art Teleskopauge, das durch die „schlanke Form eine Ersparnis an Volumen und Gewicht bei voller optischer Leistungsfähigkeit bewirkt.

Schweißdrüsen
Eichhörnchen haben an ihren Pfoten zwischen den Ballen und zwischen den Zehen Schweißdrüsen. Bei großer Hitze oder bei großer Aufregung hinterlassen sie nasse Spuren auf einer trockenen Oberfläche. Dadurch wird das Revier markiert.  

 

Drüsen im Gesicht der Tiere sondern Geruchsstoffe ab, an denen sie den Verwandtschaftsgrad ihres Gegenübers erkennen können. Der Duft entscheidet über hilfreichen Beistand oder nicht.

Cornell University

 

 

Nahrung.

Erstaunlicherweise sind manche Giftpflanzen für Eichhörnchen unschädlich. So nehmen sie die hochgiftigen Eibenbeeren schadlos auf, während zwei bittere Mandeln ausreichen, um es zu töten. An blutenden Eichen und Birken sind Eichhörnchen beobachtet worden, wie sie den oft in alkoholische Gärung übergegangen Saft in einem berauschenden Zustand auflecken.  

Eichhörnchens Zukunftspolitik 

Während uns eher die Sorge um die eigene Absicherung im Alter umtreibt, steht bei den Eichhörnchen die Zukunft des Nachwuchses im Vordergrund. Neben dem eigenen Konto von Nüssen und Eicheln für die kalte Jahreszeit, legen sie auch eines für den eigenen Nachwuchs an. Und dies tun sie bereits Monate vor der Paarungszeit. Die Zukunftssicherung der Eichhörnchen hat schon symbolischen Charakter. Dabei denken die Tiere bei ihren Bemühungen aber nicht nur an sich selber, sondern auch an ihre Erben. Eichhörnchen treffen nämlich mit ihren versteckten Nahrungsvorräten zum Einen Vorsorge für einen kalten Winter, zum Anderen erleichtern sie dem Nachwuchs den Start ins Leben - Nachwuchs, der noch lange nicht gezeugt ist.

Stan Boutin vom Department of Biological Sciences der University of Alberta in Edmonton hat sich mit seinen Mitarbeitern in den Wäldern der kanadischen Provinz Alberta auf die Lauer gelegt, um eine Erklärung dafür zu finden, dass die roten Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) mehr Vorräte anlegen, als für sie selber nötig wären. Dazu konzentrierten sie sich auf eine Gruppe von 16 Weibchen, von denen die eine Hälfte bis dahin noch keine Jungen aufgezogen hatte, die andere hingegen darin bereits erfahren war.

Im Laufe der Zeit legten sieben der Weibchen neben den normalen Futterverstecken weitere Vorräte an. Dabei gehörte nur eines der Tiere zu der Gruppe der unerfahrenen Weibchen. Offenbar wussten sie also aus Erfahrung, dass sich im folgenden Frühjahr Nachwuchs einstellen würde (Royal Society Proceedings B vom 22. Oktober 2000). Normalerweise sind derlei Verhaltensweisen durch hormonelle Veränderungen gesteuert. Auch eigene Vorteile oder neugeborene Junge können Auslöser dafür sein. Doch keiner der Gründe lässt sich auf die Anlage zusätzlicher Nahrungsressourcen übertragen. So werden die Reserven bereits vier bis sechs Monate vor der Paarung angelegt, außerdem führten die Vorräte nicht zu einem höheren Gewicht oder einer größeren Zahl von Nachkommen.

Deshalb kommt Boutin mit seinen Kollegen zu dem Schluss, dass die Nagetiere langfristige Vorsorge treffen, um dem Nachwuchs eine sichere Zukunft zu schaffen. So konnten sie auch feststellen, dass in allen diesen Fällen jeweils eines der Jungen auch nach einem Jahr noch in der Gegend weilte. In der Jungenaufzucht unerfahrene Weibchen müssen das Verhalten offensichtlich erst lernen.

Natürlich geht dies Verhalten zulasten der Mütter. So müssen sie beispielsweise die Grenzen ihrer Reviere ausweiten, was immer wieder zu Kräfte zehrenden Rangeleien mit der Nachbarschaft führt. Aber das ist gleichsam das Kleingedruckte im Generationenvertrag und der Preis, den es zu zahlen gilt.

Quelle: Spektrum der Wissenschaften

 

Fortbewegung.

Unter den Klettertieren sind die Baumhörnchen besonders gut an die Fortbewegung im Geäst der Bäume angepasst. Das Eichhörnchen z.B. hat neben seiner hervorragenden Ausstattung durch die beweglichen Finger und Zehen, den Hakenkrallen, auf 1mm² Solenfläche 50 Knäudeldrüsen, die das Tier, ähnlich wie bei Siebenschläfern als Klebekletterer befähigen. Wenn auch das Eichhörnchen nicht die ausgesprochene Kleb -und Saugwirkung der mit Urin benetzten Hände und Füße, etwa der Kapuziner -und Totenkopfaffen erreichen, so haften ihre mit Drüsen besetzten Sohlen doch gut an der Rinde der Bäume.  

Ein vollendeter Akrobat  

Während der Aktivitätsphasen sind die Tiere meist in Bewegung und jagen mit atemberaubender Gewandtheit an den Stämmen hoch, über die Äste in die Baumkronen und dort von Baum zu Baum. Von einem Baum zum anderen springen Eichhörnchen, indem sie auf flexiblen Ästen Schwung holen. Ihre Sprünge erreichen 4 bis 5 m Länge; noch mehr, wenn sie von einem hohen Wipfel aus hinab springen. Ihren Schwanz benutzen sie zum Balance halten und als Steuerruder im Fluge. Die langgekrümmten Krallen ermöglichen den Eichhörnchen die glättesten Stämme in Sprüngen hinaufzuklettern. Abwärts geht es Kopf voran, mit weit gespreizten Krallen. Manchmal beobachtet man Eichhörnchen, die in Spiralen um den Stamm klettern. Dabei geht es entweder darum, dem Marder zu entkommen... oder um Spiele von Jungtieren.  Am Boden sind sie nicht weniger flink. Ihr Aktionsradius erstreckt sich durchschnittlich über eine Fläche von etwa 1000 ha. Über ihre Schnelligkeit sagt am Besten folgende Zeitungsmeldung etwas aus: "Tatsächlich schneller als die Polizei erlaubt: Ein Eichhörnchen in Glenrothes (Schottland). Mit 70 Stundenkilometern schoss der Baumbewohner über eine Straße, löste eine Verkehrs-Kamera aus. Geblitzt! Doch dieser Strafzettel bleibt ungeschrieben. "Sie laufen wie Hasen in kleinen Sprüngen und hinterlassen trapezförmige Spuren. Obwohl Eichhörnchen nicht gerne ins Wasser gehen, durchqueren sie Flüsse und Seen als gute Schwimmer.

Alarm: stillsitzen oder fliehen?

Bei Gefahr halten sich Eichhörnchen entweder ganz still oder sie suchen das Weite. Oft entziehen sie sich dem Blick des Feindes, indem sie auf die andere Seite des Baumstammes klettern. Aufgestellte Ohren verraten die Angst der Eichhörnchen.

Flach nach hinten gelegte Ohren sind ein Zeichen von Aggression. Diese Haltung ist begleitet von starken Schwanz- und Pfotenbewegungen. Bei Aufregung lassen sie ein schnelles, schnalzendes "tjuck-tjuck-tjuck" hören, das sie noch mit Krallenschlägen auf die Rinde verstärken. Ihr Schwanz ist dann S-förmig angelegt und zittert. Oft schließt dieses Verhalten ein lang gezogenes "nhhh" ab. Als Annäherungssignal wird schon von den Jungen ein leises "muck-muck-muck" ausgestoßen, in menschlicher Obhut wird es auch den Bezugspersonen gegenüber gemacht. Wichtig zu erwähnen ist schließlich noch der lang gezogene, klagende Notschrei, der von erwachsenen Tieren nur in Todesgefahr, von Jungtieren auch "aus Versehen" ausgestoßen wird.

Neben den Lauten nutzen Eichhörnchen optische Signale. Dabei spielen Schwanz und Ohren eine wichtige Rolle. Ein seitliches Schwanzwedeln beispielsweise bedeutet Nervosität und Erregung. Es soll Artgenossen aufmerksam machen und besitzt vermutlich Drohwirkung. Ähnlich wie bei Raubtieren werden beim Drohen die Ohren zurückgelegt und die Schneidezähne gewetzt. Hopst das Eichhörnchen mit allen Vieren gleichzeitig in die Höhe, ist das eine Art Aufforderung zum Spielen. Der Schwanz liegt fast an dem Rücken an und die Ohren sind angelegt. Auch bei der so genannten Scheibenstellung, die als Paarungsaufforderung dient, ist die Schwanzhaltung ähnlich. Auch in Konfliktsituationen wird diese Stellung eingenommen

 

Der Baummarder, ein alter Gegner

Baummarder sind die gefährlichsten natürlichen Feinde von Eichhörnchen. Sowohl Marder als auch Eichhörnchen sind Weltmeister im Klettern und Springen, doch Marder wiegen mehr und sind deswegen weniger flink. Sie haben zudem keine Chance, wenn Eichhörnchen sich bis zu 10 m tief herabstürzen. Die nachtaktiven Marder sind jedoch im Vorteil, wenn sie ein Eichhörnchen im Schlaf überraschen.

Eichhörnchen werden ebenfalls Opfer von Wildkatzen und Habichten. Diese sind aber so selten geworden, dass sie kaum mehr einen Einfluss auf die Eichhörnchen Populationen haben.

In der Nähe von Siedlungen sind Katzen und Hunde gefährliche Feinde von Eichhörnchen.

Der Verkehr tötet zahlreiche Eichhörnchen. Stark benutzte Waldstraßen stellen manchmal unüberwindbare Hindernisse bei der Futtersuche oder der Flucht dar. Durch die Verarmung der Wälder bedroht der Mensch die Eichhörnchen zusätzlich.

Gebiss 

Als Gebiss bezeichnet man die Gesamtheit der Zähne eines Wirbeltieres. Hier beginnt die Kette der Verdauung. Das relativ einheitliche Gebiss der Nagetiere ist trotz der Vielfalt in Körperbau und Lebensweise ihr deutlichstes morphologisches Kennzeichen. Ursprünglich besaßen Nagetiere 22 Zähne: vier Schneidezähne, sechs vordere Backenzähne, davon vier im Oberkiefer und zwei im Unterkiefer, und zwölf hintere Backenzähne. Während die Anzahl der Schneidezähne immer gleich blieb, hat sich in vielen Gruppen die Anzahl der Backenzähne verringert. Eckzähne waren nie vorhanden und zwischen Schneide- und Backenzähnen befindet sich eine große zahnfreie Lücke.

Nagezähne.

Die als Nagezähne bezeichneten vier vergrößerten Schneidezähne sind das charakteristischste Merkmal der Nagetiere. Schon bei den ersten bekannten Nagetieren waren diese auf je ein Paar in Ober- und Unterkiefer reduziert. Die Nagezähne sind wurzellos oder besitzen kleine, offene Zahnwurzeln, haben eine zum Zahnfach hin offene Zahnhöhle und wachsen ein Leben lang nach. Durch das Benagen von hartem Futter oder sonstigen Gegenständen und durch den Abrieb an den gegenüberliegenden Zähnen bleiben sie in einer gewissen Längenkonstanz. Die Wachstumsrate der Nagezähne schwankt zwischen zwei bis drei Millimetern pro Woche bei Nichtgrabenden Arten und fünf Millimetern bei den mit den Nagezähnen grabenden Taschenratten. Bei Winterschlaf haltenden Tieren wachsen sie mit verminderter Geschwindigkeit weiter. Die vorderen 30 bis 60 % der Nagezähne sind mit Zahnschmelz bedeckt, so dass bei der schnelleren Abnutzung der weicheren Bestandteile dahinter eine scharfe, meißelförmige Kante stehen bleibt. Die Nagezähne sind regelmäßig gekrümmt, die des Oberkiefers mehr als die des Unterkiefers.

Bei fehlender Abnutzung

wachsen die Nagezähne immer weiter und können einen Teil des Schädels durchstoßen. Die unteren Nagezähne wachsen dabei nach vorn und oben aus der Mundhöhle heraus und werden vollständig unbenutzbar. Die oberen Nagezähne dagegen krümmen sich um sich selbst und können spiralförmig aus der Mundhöhle heraus wachsen oder nach Austritt aus der Mundhöhle Unter- und Oberkiefer von unten nach oben durchstoßen und die Schnauze damit verschließen. Diese Zustände sind tödlich, auch wenn sie von wildlebende Nagetieren schon längere Zeit überlebt wurden.

Die Nagezähne können zu verschiedensten Zwecken verwendet werden, dienen meist jedoch dem Aufbrechen hartschaliger Nahrung. Die südamerikanischen Fischratten, deren Nagezähne zugespitzt sind, verwenden sie zum Erlegen ihrer Beute und einige unterirdisch lebende Gruppen wie die Taschenratten und die Sandgräber zum Graben. Bei diesen Arten wachsen die Lippen nach innen und trennen so die Nagezähne von der Mundhöhle. Das bewirkt, dass bei der Nagetätigkeit keine Partikel nach hinten gelangen können. Die Kraft und Schärfe der Nagezähne kommt unter anderem darin zum Ausdruck, dass Biber einen Baum mit 12 Zentimetern Durchmesser in einer halben Stunde fällen können und von manchen Arten berichtet wird, dass sie mit ihren Zähnen sogar Konservendosen aufbrechen können.

Backenzähne  

Von den vorderen Backenzähnen (Prämolaren) ist bei vielen Familien einer pro Kieferhälfte vorhanden, nur wenige Hörnchen und Sandgräber haben zwei. Bei den Mäuseartigen sind hingegen nie Prämolaren ausgebildet.

Bei den allermeisten Arten sind pro Kieferhälfte drei hintere Backenzähne (Molaren) vorhanden. Einige wenige Arten der Mäuseartigen haben nur zwei, die Shaw - Mayer - Maus( Mayermys germani) aus Neuguinea nur einen Molar pro Kieferhälfte – insgesamt also nur acht Zähne und somit die wenigsten aller Nagetiere. Die Gesamtzahl der Zähne liegt bei den Nagetieren nie über 22, mit Ausnahme des Silbergrauen Erdbohrers ( Heliophobiusargenteocinereus) , einer Sandgräberart, der aufgrund einer sekundären Zahnvermehrung 28 Zähne besitzt.

Die Backenzähne haben im Gegensatz zu den Nagezähnen bei vielen Arten ein begrenztes Wachstum. Bei einigen Gruppen jedoch, beispielsweise den Stummelschwanzhörnchen, Taschenratten, Springhasen, Chinchillas und Meerschweinchen, sind auch die Backenzähne wurzellos und wachsen somit zeitlebens.

Ein Zahnwechsel findet bei den Nagezähnen meist nicht statt  (Monophyodontie), lediglich manche Meerschweinchenartige (Cavioidea) besitzen hier Milchzähne, die allerdings schon vor der Geburt durch die bleibenden ersetzt werden. Die Backenzähne machen dagegen meistens einen normalen Zahnwechsel durch.

Geteilter Unterkiefer

Eine Besonderheit ist der geteilte Unterkiefer, der es den Hörnchen ermöglicht, beide untere Nagezähne 2-3mm zu spreizen. Dadurch können Nüsse auch durch ein kleines Loch in der Schale wie mit einer Pinzette herausgeholt werden.
Hinter den Schneidezähnen klafft durch das Fehlen der Eck- und vorderen Backenzähnen eine große Lücke. Die Backenzähne sind bei Hörnchen bewurzelt und niederkronig mit abgerundeten Hügeln.
Das gewissenhafte Eichhörnchen putzt seine Zähne, indem es in ein Zweiglein beißt und dann seinen Kopf nach hinten zieht: So gleiten die Pflanzenfasern wie Zahnseide durch seine Zähne. In England haben sich Autobesitzer über ein ähnliches Vorgehen mit Autokabeln beklagt. Trotz all dieser Anstrengungen bleiben die Schneidezähne von Eichhörnchen immer verfärbt.

Angeborenes und erlerntes Verhalten beim Eichhörnchen

Erwachsene Eichhörnchen verstehen es meisterlich, selbst große und dickwandige Haselnüsse in ein bis zwei Minuten zuöffnen. Sind sie gesättigt, so werden die restlichen Nüsse - in weiser Voraussicht, wie man meinen könnte - als Wintervorrat mit typischen Bewegungsfolgen im Boden vergraben, und zwar meist an einer besonders auffälligen und leicht zu merkenden Stelle. 

Ist den Eichhörnchen dieses Verhalten angeboren? Oder haben sie es möglicherweise von den Eltern gelernt? Oder sind sie durch Probieren nach der Methode von Versuch und Irrtum gar selbst auf die Zweckmäßigkeit dieses Verhaltens gekommen? Oder ist vielleicht ein bestimmtes Grundrepertoire von Bewegungsweisen angeboren, die jedoch durch Übung und Probieren noch vervollkommnet werden müssen?

Um diese Fragen beantworten zu können, zog Eibl-Eibesfeldt (1951) Kaspar-Hauser Eichhörnchen heran, indem er sie von Geburt an völlig isoliert von ihren Artgenossen hielt. Dadurch wurde verhindert, dass sie bestimmte Verhaltensweisen von älteren Tieren abschauen konnten. Um auch Selbstdressur durch Probieren zu vermeiden, wurden die Eichhörnchen ausschließlich mit breiiger oder flüssiger Nahrung gefüttert, so dass sie das Öffnen von Nüssen nicht üben konnten. Zudem hielt man die Versuchstiere in Gitterkäfigen mit Zementboden ohne jede Möglichkeit, etwas zu vergraben. Erst nach drei Monaten bekam ein Versuchstier seine erste Nuss. Sie wurde sofort ergriffen und in den Pfoten gedreht. Nüsse bzw. alle runden und festen Gegenstände von ungefährer Nussgröße wurden instinktiv als interessant erkannt. Das Öffnen der Nuss dauerte jedoch sehr lange, ganze zwanzig Minuten beim ersten Versuch. Die Bewegungen des Nagens und Sprengens sind den Eichhörnchen offenbar angeboren, jedoch sind diese Bewegungen zunächst sehr ungeschickt, unkoordiniert und oftmals deplaciert. Die Nuss wird regellos zerfurcht, wovon viele überflüssige Nagespuren zeugen. Durch Versuch und Irrtum musste das Eichhörnchen lernen, wie man eine Nuss vollendet öffnet, indem parallel zur Faserung der Nuss genagt wird. Dabei lenkt die Struktur der Nuss das Lernen in eine bestimmte sinnvolle Richtung, so dass die meisten Eichhörnchen die gleiche Öffnungstechnik lernen: Sie nagen auf der einen Breitseite der Nuss eine Furche parallel zur Faserung und versuchen dann, die Nuss mit Hilfe der unteren Nagezähne auseinander zusprengen. Erweist sich die Nuss als zu dickwandig, so wird noch eine zweite Längsfurche auf der anderen Breitseite genagt, bevor die Nuss mit hebelnden Bewegungen der Nagezähne auseinandergesprengt wird. Diese Sprengtechnik wird nach etwa 8-10 Versuchen beherrscht. Oftmals haben die Eichhörnchen bei den ersten Versuchen mit einer anderen Technik Erfolg, die sie dann vervollkommnen und beibehalten. So lernten einige Eichhörnchen, mit wenigen aufeinander stehenden Furchen ein Loch aus der Nuss zu sprengen. Schließlich bearbeiteten die Eichhörnchen mit dieser Lochbrechtechnik vorwiegend die dünne Nussspitze, wo sich der Erfolg viel schneller einstellte als bei der harten Nussbasis. Das Ergebnis lässt sich dahingehend zusammenfassen, dass Eichhörnchen Nüsse zwar angeborenermaßen erkennen, in den Pfoten drehen, benagen und zu sprengen versuchen, dass sie aber erst lernen müssen, diese Verhaltensweisen sinnvoll und wohlkoordiniert einzusetzen. Sie lernen dies durch Versuch und Irrtum, wobei die Struktur der Nuss das Lernen gleichsam "kanalisiert". Das Lernergebnis ist meist eine Sprengtechnik, mitunter auch eine Lochbrechtechnik. Diese Ergebnisse bedeuten, dass Gene einen Teil des Verhaltensablaufs definitiv festlegen können, für andere Anteile jedoch zwei Möglichkeiten der Verwirklichung zulassen, wobei eine Entwicklungsrichtung bevorzugt wird.

 

 Angeborenes und erlerntes Verhalten beim Eichhörnchen 

Wenden wir uns nun den Verhaltensweisen des Eichhörnchens zu, die sich beim Anlegen eines Wintervorrats beobachten lassen. Erfahrene Eichhörnchen vergraben ihren Vorrat (z.B. Nüsse und Eicheln) mit stereotypen Bewegungen im Boden, indem sie zunächst ein Loch auskratzen und hierin den Vorrat deponieren. Mit Schnauzenstößen wird die Nuss fest in den Boden gedrückt, Erde darüber gescharrt und diese schließlich mit den Pfoten festgestampft. Gibt man einem satten Kaspar-Hauser-Eichhörnchen eine Nuss, so läuft es damit unruhig im Käfig umher und es sieht so aus, als suche es nach einem geeigneten Versteck. Dieses Verhalten läuft auch dann ab, wenn der Käfigboden zementiert ist. Das Tier versucht ergebnislos, in den Zementboden ein Loch zu scharren, legt die Nuss in das gar nicht vorhandene Loch und drückt sie mit Schnauzenstößen fest, scharrt imaginäre Erde darüber und macht mit den Pfoten Stampfbewegungen, alles läuft also gewissermaßen im Leerlauf ab. Die gesamte Versteckhandlung steht dem Eichhörnchen folglich angeborenermaßen zur Verfügung, alternative Möglichkeiten sind also nicht vorgesehen. Die Versteckhandlung muss allerdings geübt werden. Stellt man einem Kaspar-Hauser-Eichhörnchen eine Schale Sand in den Käfig, so versteckt es darin angeborenermaßen die Nüsse, die von der letzten Fütterung übrig blieben, obgleich das Tier noch gar keine "Wintersnot" erlebt hat. Die Versteckbewegungen gehen jedoch zunächst an der Nuss vorbei. Die Erbkoordinationen stehen dem Tier zwar zur Verfügung, aber es muss in mehreren Versuchen üben, die Nuss wirklich im gescharrten Loch zu deponieren, mit den Kopfstößen zu treffen und das Loch so zuzuscharren, dass die Nuss nicht mehr zu sehen ist. Dies gelingt in der Regel erst beim dritten oder vierten Versuch. Übung macht den Meister. Für den Verhaltensablauf des Nüsseversteckens gilt demnach, dass seine Entwicklung definitiv durch die Gene festgelegt ist, Alternativen gibt es nicht. Bei ein und demselben Tier können also nebeneinander geschlossene (hier: Nüsseverstecken) und offene (hier: Nüsseöffnen) Verhaltensprogramme existieren.

Aus: Tausch, Jürgen. u. Berold. Bunk: Mensch sein wider seine Natur - Grundlagen der Verhaltensbiologie, Bd. I. Hahner Verlagsgesellschaft Aachen  (2001) 

Familienplanung mit Weitblick  

Eichhörnchen passen die Zahl ihrer Nachkommen dem künftigen Nahrungsangebot an.
Eichhörnchen können voraussagen, wie viele Samen ein Baum in der kommenden Saison tragen wird und planen die Anzahl ihrer Kinder entsprechend des künftigen Nahrungsangebots. Mit dieser Strategie gewinnen sie im evolutionären Tauziehen gegen Fichten und Kiefern, die mit periodisch wechselnder Samenproduktion eigentlich die Eichhörnchen austricksen wollten.
Eichhörnchen sind die Feinde der Fichten. Sie fressen ihre Samen und minimieren so den Fortpflanzungserfolg der Nadelbäume. Daher haben die Bäume eine Gegenstrategie entwickelt: Alle paar Jahre produzieren sie eine besonders große Menge an Samen, in den Jahre dazwischen gibt es dafür weniger. Damit überlisten sie ihre Räuber, denn Tiere können sich nur fortpflanzen, wenn für sie und ihren Nachwuchs genügend Futter vorhanden ist. Durch die Hungerjahre halten die Bäume die Anzahl der Samenfresser gering, damit während der einmaligen Überschussproduktion genug Samen für ihre Fortpflanzung übrig bleiben.

Hintergrund: Mastjahre von Buche und Eiche

Etliche Baumarten wie die Eiche oder die bei uns sehr häufige Buche tragen nicht jedes Jahr gleich viele Samen, sondern haben in gewissen, meist unregelmäßigen Abständen so genannte Mastjahre. So bildet die Buche etwa alle 5-7 Jahre sehr viele Bucheckern, während es in den dazwischen liegenden Jahren nur wenige sind. Sinn und Zweck dieser Unregelmäßigkeit ist, die von den Samen lebenden Tiere möglichst kurz zu halten. Würden die Bäume jedes Jahr stark fruchten, würden sich die Tiere darauf einstellen und einen entsprechend hohen Bestand bilden. So wäre natürlich auch jedes Jahr der Samenverlust gleich hoch. Die gelegentlichen Mastjahre lassen hohen Bestandsdichten der Samenfressenden Tiere keine Chance, sie bleiben entweder immer gering oder brechen regelmäßig wieder ein. Auch Schädlinge, die es auf die Samen abgesehen haben, kommen mit den unregelmäßigen Mastjahren schlecht zurecht. Für die Bäume ergeben sich dadurch viele Vorteile, zumal sie den hohen Energieaufwand für die Samenproduktion nicht jedes Jahr leisten müssen. In den Mastjahren (bzw. im darauf folgenden Jahr) sind Fortpflanzungserfolge aber gewiss.

In den letzten 10 bis 20 Jahren wurde allerdings beobachtet, dass sich die Frequenz der Mastjahre deutlich erhöht hat, so dass sogar drei Mastjahre hintereinander vorkamen. Botaniker vermuten eine Stressreaktion der Bäume auf äußere negative Umwelteinflüsse wie z. B. den sauren Regen. Möglicherweise wollen die kränkelnden Bäume wenigstens für ausreichenden Nachwuchs sorgen. Dass sie dabei in die Gefahr geraten, zusätzlich geschwächt zu werden, liegt auf der Hand. Und außerdem haben Samenfressende oder -schädigende Arten größere Chancen, sich zu vermehren.

Die Eichhörnchen vereiteln jedoch diese Pläne häufig, wie Boutin und seine Kollegen nun herausgefunden haben. Über zwanzig Jahre lang verfolgten die Wissenschaftler in Kanada, Italien und Belgien das Spiel zwischen Eichhörnchen und ihren Futterbäumen und entdeckten Unerwartetes: Irgendwie können die roten Nager die nächste große Ernte voraussehen und zeugen mehr Nachwuchs, rechtzeitig zum üppigen Festmahl im kommenden Herbst. Die Kinder erst im nächsten Jahr als Antwort auf den Boom zu bekommen, wäre hingegen nicht sinnvoll, denn dann gäbe es für Eltern und Nachwuchs wieder nicht genug zu fressen, erklären die Forscher.

"Es ist, als würden die Eichhörnchen eine sehr erfolgreiche Strategie an der Börse verfolgen", vergleicht Boutin. "Während es auf dem Markt noch schlecht aussieht, investieren sie viel, nämlich ihren eigenen Nachwuchs, heimsen aber hohe Dividenden ein, wenn der Markt wieder steigt".

Über die Frage, woher die Tiere schon im Voraus wissen, wie viel Futter sie zu erwarten haben, können die Wissenschaftler nur spekulieren. Sie vermuten aber, dass die Eichhörnchen durch die Knospen der Bäume, die sie im Sommer fressen, auf die zu erwartenden Ernte schließen können.

Die amerikanischen Eichhörnchen, auch Rothörnchen genannt, haben zudem noch eine zusätzliche Herausforderung gemeistert, wie die Biologen entdeckten: Sie warfen wie die Europäischen Eichhörnchen ein zweites Mal im Jahr und wurden schon trächtig, als sie die früher Geborenen noch säugten. Damit haben sie auch eine physiologische Hürde überwunden, erklären die Forscher, denn normalerweise verhindert das Säugen die Empfängnis von weiteren Kindern.

Stan Boutin (Universität Alberta, Edmonton) et al.: Science, Bd. 314, S. 1928
ddp/wissenschaft.de – Annette Schneider

 

Eichhörnchen haben ein gutes Ortsgedächtnis

Aber es gibt ja Tiere, die gelten als ganz besonders helle und schlau, Eichhörnchen zum Beispiel. Was ist da denn dran? Die Universität von Burkley in Kalifornien ist berühmt für ihre Studenten, Professoren und für ihre Eichhörnchen. Genau genommen sind es Fuchshörnchen. Sie haben sich auf dem Hochschulgelände eingerichtet, sind ziemlich zahm geworden und stehen im Mittelpunkt eines Forschungsprogramms. Es geht um ihr Gedächtnis. Sie leben, wie unsere Eichhörnchen auch von Früchten und Nüssen, und immer wieder vergraben sie Nüsse als Vorsorge für schlechtere Zeiten. Aber wie ist das eigentlich, erinnern sie sich an ihre Verstecke oder gehen sie später einfach der Nase nach und erschnuppern die Nüsse im Boden? Als Eichhörnchen, die an der Universität leben, sollten sie die Antwort selber geben. Das jedenfalls meint Doktor Lucia Jakobs, und zusammen mit ihrer Assistentin hat sie sich eine pfiffige Art der Befragung ausgedacht. Die Eichhörnchen bekommen grün angemalte Nüsse. Die Hörnchen stillen erst mal ihren Appetit. Die restlichen Nüsse vergraben sie, achten darauf, dass niemand zusieht und verwischen die Spuren. Dasselbe macht Lucia Jakobs in rot. Sie versteckt rot angemalte Nüsse, ein paar Zentimeter tief und verwischt ebenfalls die Spuren. Über ein Dutzend mal zücken die Verhaltensforscherinnen Schäufelchen und Notizbuch und versenken rote Nüsse in die Erde, an Stellen, die auch Eichhörnchen wählen können. Die Idee ist einfach. Wenn die Eichhörnchen nach dem Geruch der Nüsse gehen, müssen sie später gleichermaßen rote wie grüne finden, die riechen ja gleich. Wenn sie sich aber an die Lage ihrer Verstecke erinnern, dann laufen sie gezielt dorthin und finden natürlich ihre grünen Nüsse. Die nächsten Tage sollen Klarheit bringen. Was immer die Eichhörnchen tun, es wird von den Forscherinnen genau beobachtet. Die grüne Nuss ist auch aus der Ferne klar zu erkennen und wird vermerkt. Ebenso die folgenden. Grün und nochmals grün, die Hörnchen erinnern sich an ihre Verstecke, ganz klar, ihr Ortsgedächtnis ist blendend. Aber schließlich leben sie davon.

 

Freundliche Einzelgänger

Eichhörnchen sind sesshafte Tiere. Ihre Streifgebiete umfassen um zwei bis drei Hektar. Männchen haben in der Regel größere Streifgebiete als Weibchen. Wo genügend Nahrung vorhanden ist, überlagern sich die Lebensräume unterschiedlicher Tiere. Da Eichhörnchen sich auch sehr gerne in Parks und großen Gärten mit älterem Baumbestand aufhalten, können sie als Kulturfolger angesehen werden, zumal sie den Menschen gegenüber recht zutraulich werden können. Eichhörnchen sind Einzelgänger, sie haben ihr gut bekanntes Territorium und bevorzugen Wege, welche sie regelmäßig markieren. Ihr Gebiet verteidigen sie aber nur schwach gegen Artgenossen. Nur die Weibchen sind während der Aufzucht der Jungen etwas aggressiv.

Interne Mechanismen regulieren die Populationsdichte (Emigration, Krankheiten, verringerte Fruchtbarkeit.) Externe Faktoren (Klima, Nahrung, Räuber) spielen eine kleinere Rolle.

 

Winterruhe.

Winterruhe ist eine Reaktion von Pflanzen und Tieren und anderen Organismen außertropischer Lebensräume auf die während des Winters lebensfeindlichen Umweltbedingungen.

Tierwelt  

Die Winterruhe setzt nur bei gleichwarmen Tieren ein. In der Zoologie bezeichnet Winterruhe ein Zustand gleichwarmer Säugetiere, bei dem der Energiebedarf stark eingeschränkt wird. Damit reagieren sie auf die ungünstige Außenbedingungen, die in der Regel mit einem eingeschränkten Nahrungsangebot einher gehen.

Die Winterruhe ist nicht mit dem Winterschlaf zu verwechseln , bei dem der Stoffwechsel drastisch herabgesetzt wird. In Winterruhe wird die Körpertemperatur nicht deutlich gesenkt, dafür aber die Herzschlagfrequenz vermindert. Winterruhe haltende Tiere erwachen mehrmals während des Winters, um Beute zu suchen, Vorräte zu sammeln oder von gesammelten Vorräten zu fressen. Beispiele für Tiere, die Winterruhe halten: Braunbär, Marderhund, Waschbär, Dachs, Eichhörnchen, Biber, einige Fledermäuse.

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

 

Duftstoffe als Kommunikationsmittel

Eichhörnchen benutzen regelmäßig und immer zur gleichen Zeit dieselben Wege. Sie markieren die Grenzen ihres Territoriums mit Urin. Andere Ausscheidungen informieren über sozialen Status und Fortpflanzungsfähigkeit des Besitzers. Kot wird dagegen rein zufällig ausgeschieden und dient nicht der Markierung.

Lernen
Einige der erstaunlichen Fähigkeiten der Eichhörnchen sind angeboren, viele werden jedoch erlernt – entweder von der Mutter abgeschaut, im Spiel mit den Geschwistern oder durch eigenes Ausprobieren erworben
Lernen hängt unmittelbar von vorhandener Intelligenz ab. Versuche amerikanischer Forscher mit den verwandten Grauhörnchen haben gezeigt, dass die Tiere sich durchaus an ihre Vorratsverstecke erinnern und einfache Zusammenhänge begreifen können. Allerdings lassen sich Eichhörnchen aufgrund ihres eigenwilligen Wesens nicht oder kaum dressieren – was bei vielen Menschen unverständlicherweise immer noch als Zeichen mangelnder Intelligenz gilt.
Eichhörnchen erweisen sich als besonders lernfähig und „gewitzt“, wenn es um den Nahrungserwerb geht. Bei manchen Amerikanern ist es ein regelrechter Volkssport, die Grauhörnchen davon abzuhalten, sich des ausgelegten Vogelfutters zu bemächtigen. Dabei zeigt sich, wie schnell die Tiere durch Versuch und Misserfolg lernen, die Hindernisse zu überwinden. Einige Tiere vermeiden solche Versuche jedoch, indem sie ihre Artgenossen beobachten und dann sofort die erfolgsversprechendste Methode anwenden.
Problematisch wird das Lernverhalten im Zusammenhang mit der Aufzucht verwaister Jungtiere. So lernen die Kleinen z.B. von ihrer Mutter Gefahren sowie Fressbares zu erkennen.

 Tribus (Biologie)

Als Tribus (Plural: Tribus) wird in der Systematik der Biologie eine Rangordnung oberhalb von Gattung und unterhalb von Unterfamilie bezeichnet. Eine Tribus fasst mehrere näher verwandte Gattungen zu einer Gattungsgruppe zusammen. Der wissenschaftliche Name einer Tribus endet in der Zoologie auf „-ini“, in der Botanik auf „-eae“.

 

Infantizid (Zoologie)

Infantizid ist ein aus dem Englischen entlehnter Fachausdruck (infanticide) für das Töten von Nachkommen der eigenen Art. Während man ihn im Englischen ganz allgemein mit Bezug auf Tiere und Menschen benutzt, wird er im Deutschen eher in Bezug auf Tiere verwendet und ist insofern abgrenzbar gegenüber dem ausschließlich auf Menschen bezogenen Begriff Kindestötung. Im Unterschied zum Kannibalismus hat der Infantizid nicht zwingend das Auffressen der Opfer zur Folge.

Infantizid tritt praktisch bei allen wehrhaften Arten auf, also nicht nur bei Raubtieren wie dem afrikanischen Löwen und dem europäischen Braunbär, sondern auch bei vielen Vögeln, bei vermutlich allen Nagetieren und bei Primaten. Aufgrund verhaltensbiologischer Beobachtungen wird es beispielsweise Ratten, Mäusen und Erdmännchen ebenso zugeschrieben wie Mantelpavianen, Hulmanen, Schimpansen, Berggorillas und selbst Delfinen. Verlässliche Berichte gibt es ferner von Wasseramseln und Staren.

 

Infantizid im Tierreich muss daher als ein natürliches Verhalten angesehen werden.

Ökologische und verhaltensbiologische Faktoren

Infantizid kann vielfältige, weitgehend unbekannte Ursachen haben. Erklärungsversuche sind häufig bloße Mutmaßungen.

Am häufigsten wird Infantizid als Folge von Rangordnungskämpfen, von Revierkämpfen, von Übervölkerung und Nahrungsknappheit beschrieben.

 

Junge führende oder säugende Weibchen sind häufig nicht paarungsbereit; ein im Rangordnungs- oder Revierkampf siegreiches Männchen erhöht seinen Fortpflanzungserfolg, wenn es die Nachkommen des besiegten Rivalen ausschaltet.

Übervölkerung kann zu häufigeren aggressiven Auseinandersetzungen mit Artgenossen führen, was zu einer generellen Steigerung der Angriffsbereitschaft führen kann. Jungtiere können sich gegen Attacken weniger gut wehren und sind somit eher Opfer als ausgewachsene Individuen. Der Infantizid kann auch unbeabsichtigtes Nebenresultat von Rivalenkämpfen oder erneuter Paarung sein (z.B. erdrückte Jungtiere bei Seeelefanten).

Besonders von Laien wird Infantizid bei Haustieren gelegentlich mit einer Entwicklungsstörung der Jungen oder mit einer unerkannten Krankheit begründet. Verhaltensstudien an Hausmäusen und Ratten konnten jedoch nur ausnahmsweise einen solchen Zusammenhang feststellen. Gerade bei Nagetieren kommt es immer wieder vor, dass wohlgenährte und mobile Nestlinge getötet werden, während deutlich schwächere Individuen überleben.

Verknappung von Nahrung oder anderen Ressourcen kann zur Tötung eines Teils oder der gesamten Nachkommenschaft führen. Auch wenn der Zusammenhang nahe liegend ist, sind die genauen ursächlichen Zusammenhänge in der Regel unklar, da Tieren im allgemeinen kein längerfristig vorausschauendes Handeln unterstellt werden kann.

Häufig angeführt wird ferner immer wieder und ganz allgemein "sozialer Stress" als Auslöser für Infantizid. Dieser Auslösemachanismus ist jedoch schwer zu beweisen, da vom Beobachter nicht immer spezifische, äußere Reize (so genannte Stressoren) benannt werden können. Nachzuweisen ist allerdings beispielsweise die Tötung von Jungtieren oder deren Preisgabe (auch die Aufgabe des Nests oder jeder weiteren Fütterung bedeutet deren sicheren Tod) bei einigen Wildtierarten durch die Mütter nach wiederholter Störung .   aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie. 



Unsere Hörnchen leben gesund!

Die Haselnuss

100 g Haselnüsse haben:656 kcal/2745kj

Vor vielen Jahrhunderten bedeckte der ziemlich große Haselnuss-Strauch weite Teile von Europa und Kleinasien.
Der botanische Name Corylus stammt von dem griechischen Wort Korys, Hut oder Helm ab und bezieht sich sicher auf die helmartige Fruchthülle der Haselnuss.
Der Haselnussstrauch ist eine windblütige, einhäusige und getrenntgeschlechtliche Holzpflanze, deren Früchte einzeln oder bis zu 6 Stück in Büscheln am Strauch wachsen. Jede Nuss ist von einer blattartigen Fruchthülle umgeben. Bei der Reife löst sich die Nuss am Schild und fällt aus.
Schon in der Steinzeit war die Haselnuss eines der wichtigsten pflanzlichen Lebensmittel für den Herbst und Winter. Erst nach der Kultivierung von Ackerflächen in der Jungsteinzeit hat der Haselstrauch in seiner großen Bedeutung etwas verloren. An seine Stelle trat das Getreide.
Bis auf wenige Ausnahmen, ist der Haselnussstrauch offensichtlich nie richtig kultiviert und hochgezüchtet worden, so dass ihm bis heute seine uralten Eigenschaften erhalten geblieben sind.


Die Römer brachten den Wald-Haselnuss-Strauch nach Italien. Hier wurde er in der Provinz Avellino im großem Stil angebaut und veredelt. Der Artenname Avellana (Corylus Avellana) stammt von hier.
Von den Wildformen einmal abgesehen, gibt es nur zwei Zuchtsorten, allerdings mit vielen Unterarten: Die Zellernuss und die Lambertnuss Die Zellernuss ist rundlich und zum Teil von der Fruchthülle bedeckt, die bei der Reife aufreißt oder zurückklappt.
Die Lambertnuss, der Name ist eine Verballhornung von Langbartnuss, ist von der Fruchthülle ganz umgeben, sie hat also einen Bart. Diese Hülle reißt bei der Reife nicht auf. Die reife Nuss fällt mit der Fruchthülle auf den Boden und muss daraus befreit werden. Lambertnüsse sind länglich und geriffelt.
Heute liegen die größten Anbaugebiete in der Türkei, Italien, Spanien und den USA. Deutschland bezieht seinen Bedarf zum Direktverzehr hauptsächlich aus Italien, USA und Spanien. Der Industriebedarf, vor allem die Kerne, wird aus der Türkei gedeckt.


Die Haselnüsse aus der Türkei haben eine dünne Schale und einen großen Kern. Durch die dünne, aber harte Schale sind diese Nüsse besonders zum Schlagen der Kerne geeignet. Unter der Herkunftsbezeichnung, z. B. "Runde Levantiner" oder "Spitze Levantiner" kommen sie in den Handel.
Das Hauptanbaugebiet der spanischen Haselnüsse mit über 90% Anteil, liegt in den Provinzen Tarragona, Barcelona und Oviedo. In den Export kommen hauptsächlich Kerne, also geschlagene Nüsse. Die beliebtesten Sorten sind "Negretas" und "Comunas". Im Gegensatz zu den türkischen Haselnusskernen mit (68% Fett), haben die spanischen nur einen Fettanteil von 50%.


Etwa 55% des Gesamtgewichtes einer Haselnuss entfällt auf die Schale.
Der Haselnusskern hat eine alkalische Wirkung. Wer tierisches Protein nicht verträgt oder nicht essen möchte, für den ist sie eine sehr gute Alternative. Verglichen mit z. B. Milch und Eier, ist die Haselnuss in fast jeder Hinsicht weit überlegen.
Sie hat einen vierfach höheren Nährwert als das Ei, hat fünfmal mehr Fett (davon 23% mehrfach ungesättigte Fettsäuren), gleich viel Protein (12%), zwanzigmal mehr Kohlenhydrate, fast doppelt soviel Phosphor, zweimal soviel Kalzium und einen größeren Eisengehalt. Es fehlt zwar das Vitamin D -es ist im Ei vorhanden-, enthält aber 3 mg Vitamin C -ist in Eiern nicht enthalten-, sie hat dreimal soviel Thiamin. Im Verhältnis zur Milch hat der Haselnusskern zweimal soviel Kalzium, achtundzwanzigmal mehr Eisen, zwölfmal mehr Magnesium und über dreimal soviel Phosphor, fünfmal mehr Kalium und sechsmal soviel Schwefel.


Geerntet werden die Haselnüsse im September/Oktober. Sie werden dann nach Größen sortiert (kalibriert) und eingelagert. Das Aufknacken der Haselnüsse erfolgt maschinell. Die Nüsse laufen über zwei Walzen oder Steine deren Abstand zueinander entsprechend der Größe der Nüsse eingestellt sind. Da der Nusskern durch Wasserverlust kleiner geworden ist, ist zwischen der inneren Nussschalenwand und dem Kern ein kleiner Hohlraum entstanden; dadurch wird der Kern beim Knacken nicht verletzt.

Haselnusskerne mit hellem Häutchen stammen immer aus der neuen Ernte. Dieses Häutchen färbt sich innerhalb eines Jahres in ein mittleres Braun und dunkelt mit zunehmendem Alter nach.
Haselnusskerne aus der neuen Ernte werden in der Regel nicht vor Mitte November in den Geschäften angeboten. Haselnüsse in der Schale, gibt es ab September / Oktober.

Hinweise
Die Haselnuss enthält zwischen 60 und 70% Fett. Einige Menschen entwickeln Allergien auf die Pollen und die Haselnüsse selbst.
Gemahlene Nüsse sollten rasch verbraucht werden, weil sie wegen des hohen Fettgehaltes rasch ranzig schmecken.

 

 

Vitamine Mineralstoffe
A 0,005 Natrium 2
D 0 Kalium 636
E 26.29 Kalzium 226
K 0,009 Magnesium 156
B1 0,39 Phosphor 333
B2 0,21 Schwefel 180
Niacin 1,35 Chlor 10
B6 0,31 Eisen 3,8
Folsäure 0,071 Zink 1,87
Pantothensäure 1,15 Kupfer 1,28
Biotin 0,035 Mangan 5,7
B12 0,035 Fluor 0,017
C 3 Jod 0,002
Bei den Vitaminen und Mineralien beziehen sich die Angaben auf 100 g Lebensmittel

Nährstoffe g pro 100 g

Kilojoule

2706.7

Eiweiss 13
Fett 61
Kohlenhydrate 11,3
Ballaststoffe 7,3

 

 

Walnüsse

Die Heimat des Walnussbaumes sind der Ferne Osten und die Hänge des Himalajas. Von Persien kam er dann über Griechenland nach Italien, von wo er sich dann bis nach Amerika ausbreitete.
Die heutigen Hauptanbaugebiete sind die USA (Hauptproduzent), Frankreich, China, Chile, Ungarn.
Der Walnussbaum wird 15 bis 30 m hoch. Die Bäume, die ein Alter zwischen 50 und max. 200 Jahre erreichen, tragen mit 50 Jahren die meisten Früchte - 50 bis 100 kg.
Die Walnuss (Juglans regia) ist eine einsamige Steinfrucht. Der von einer dünnen Samenhaut umgebene Walnusskern befindet sich in einer zweiteiligen, sehr harten   Kernschale die von einer grünen, fleischigen Außenschale umgeben ist. Erst wenn man die Walnüsse geknackt hat, kann man erkennen, ob die Nüsse noch gut sind. Sie sollten goldgelb bis dunkelbraun sein. Wenn die Nüsse ranzig oder muffig riechen und einen Grauschimmer haben, sind sie ungenießbar. Leichte schwarze Stellen auf der Schale entstehen nur durch eine Verfärbung der grünen Schale, die die Walnüsse am Baum umgeben. Das beeinträchtigt die Qualität nicht. Walnüsse sind bei dunkler, luftiger und trockener Lagerung bis zu einem Jahr haltbar.


Heute gibt es viele Zuchtarten, sie unterscheiden sich durch die Form, Größe, Härte der Schale und durch den Geschmack.
Grüne Walnüsse (Schälnüsse) enthalten sehr viel Vitamin C; getrocknete Walnüsse vor allem die Vitamine A und B.
Walnüsse haben durch ihren hohen Fettgehalt einen großen Nährwert. Als Blutreinigungs- und Stärkungsmittel sind sie auch medizinisch wertvoll. Vegetarier sind davon überzeugt, dass Walnüsse regelmäßig vor oder während der Mahlzeiten gegessen, das Herz kräftigen und dass sie eine Aufbau- und Kraftnahrung sind, sowohl für den Kreislauf als auch für das gesamte Nervensystem. Sie sollen den Lymphfluß in Schwung halten, sind milde abführend und harntreibend. Der ständige Verzehr der Walnüsse soll auch die Sehkraft, besonders bei Nachtblindheit, verbessern.
Je nachdem, ob frisch oder getrocknet, haben Walnusskerne 42 bis 60% Fett, 11 bis 16% Eiweiß, 15 bis 23% Kohlenhydrate. Sie sind reich an Zink und Kalium, außerdem enthalten sie Magnesium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Kalzium und vor allem die Vitamine A, B, C, E und Pantothensäure.
Das Öl der reifen Walnüsse ist besonders reich an Linolsäure.


Die Ernte erfolgt im September und Oktober. In einigen Ländern, so auch in Frankreich, werden die Nüsse traditionell mit der Hand geschlagen und mehrmals handselektiert. In anderen Ländern werden Baum-Rüttelmaschinen für die Ernte eingesetzt. Nach dem Einsammeln der Nüsse werden sie im Wasser gereinigt um die noch in den Rillen der Schale befindlichen Reste der Außenhaut zu entfernen. 


Die Größen beginnen bei 22 mm und enden bei 32 mm und darüber, was z. B. durch die Angabe 32+ gekennzeichnet wird.
Anschließend werden die Walnüsse verpackt.
Hauptlieferanten für Deutschland sind die USA mit den Sorten Hartley, Franquette, Payne, Eureka, Trinta, Sirr und Ashley sowie die Länder Chile, China und Frankreich. Aus Frankreich kommen die Sorten Grenoble, Marbots und Cornes.
Die einzelnen Sorten unterscheiden sich durch Länge, Breite, Dicke der Schale und durch ihren Geschmack.
Walnüsse in der Schale kommen vor allem aus den USA, Frankreich, China,  Chile und Ungarn.
Walnusskerne aus Frankreich und den USA.

 

Nährwertangabe für je 100 g verzehrbarer Anteil (Walnüsse)

Energiekcal

666
  kJoule 2788

Inhaltsstoffe

Eiweiß 15,00 g
  Fett, gesamt 62,00 g
  Fett, mu Fs 40,90 g
  Kohlenhydrate, verwertbar 12,10 g
  Ballaststoffe 6,10 g
  Wasser 5,00 g
  Cholesterin *

Mineralstoffe

Natrium 2,00 mg
  Kalium 570,00 mg
  Calcium 87,00 mg
  Phosphor 410,00 mg
  Magnesium 135,00 mg
  Eisen 2,10 mg
  Fluor 0,70 mg

Vitamine

A 10,00 µg
  E 6,00 mg
  B1 0,35 mg
  B2 0,10 mg
  Niacin 1,00 mg

  B6

0,87 mg

C

3,00 mg

 

Erklärungen:       + = in Spuren,       (0) = praktisch nicht vorhanden,      * = keine Daten,      muFs = mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Kurzübersicht

Name: Walnuß, Welsche Nuß, Baumnuß
Wichtige Ausfuhrländer: USA, Frankreich, Chile, China, Ungarn
Geschmack: Kräftig und süßlich
Erntezeit: September/Oktober (Chile früher)

 

 

 

Pekanuss - Carya pecan

Herkunft:

 

Pecannüsse (engl. Pecan, franz. Pacane, ital. Noce di pecan, span. Pacana) gehören zur Familie der Walnußgewächse. Sie stammen ursprünglich aus Nordamerika.  Die Pekanüsse waren ein überlebensnotwendiges Nahrungsmittel für die Urbevölkerung in den Südstaaten Amerikas.Die Früchte wachsen an ca. 30 m hohen Bäumen. Die hellbraune Schale der Pecannüsse ist glatt und die Form länglich oval. Sie läßt sich einfach knacken, da die Schale nur sehr dünn ist. Eigentlich handelt es sich um eine Steinfrucht, aber umgangssprachlich wird sie als Nuß bezeichnet. Die Frucht sieht ähnlich wie eine Walnuß aus. Der Geschmack ist allerdings süßlicher und nicht so herb wie bei Walnüssen. Pecannüsse kann man wie Walnüsse essen, zum Backen, Dekorieren oder für Desserts verwenden. Sie zeichnen sich durch einen hohen Vitamin A - und Proteingehalt aus. Pecannüsse sind arm an gesättigten Fettsäuren und Natrium. Dafür sind sie reich an den wertvolleren ungesättigten Fettsäuren. Außerdem sind Pecannüsse cholesterinfrei.

 

 

 

Inhaltsstoffe:

 

Eiweiß

Fett (gesamt)

Fett (MUF)*

Kohlenhydrate (verwertbar)

Kohlenhydrate (Ballaststoffe)

9,3%

72%

17,8%

4,4%

9,5%

*) mehrfach ungesättigte Fettsäuren  

 

Dazu enthalten sie extrem viel Kalium, reichlich Kalzium, Magnesium, Phosphor und die Vitamine A, B und C.

Tipp:

Die Pekanüsse sind ausgesprochene Kraft- und Energiespender für Körper und Geist. Amerikaner haben sie sogar (in Zubereitungen) zur Nervenstärkung im Weltall dabei.